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Poésie dans ma ville – ein Drama ohne Happy End?

Gleich vorweg: In diesem Jahr hat das Leibniz-Gymnasium nicht seinen Titel in Mâcon beim Kreativwettbewerb „Poésie dans ma ville“ verteidigen können.

Als erster Starter im Teilnehmerfeld von acht Schulen aus Frankreich, Portugal, Deutschland und dem Libanon haben die zwanzig Schülerinnen und Schüler des Französisch-Leistungskurses der MSS 11 eine wunderschöne und sehr berührende Darbietung zum Thema „P comme Poésie“ auf der Bühne des Nationaltheaters in Mâcon gezeigt. Die Tonprobleme, die schon alle Gruppen bei der Generalprobe am Vorabend betrafen, bekamen die französischen Techniker allerdings erst in der zweiten Hälfte des Abends in den Griff. Am Ende haben dann die letzten drei Beiträge die Auszeichnungen unter sich ausgemacht. Verständlicherweise waren die Leibnizianer tief enttäuscht vom Urteil der Jury, was allerdings keineswegs die Leistung der anderen Gruppen schmälern soll.

Trost, aber noch sehr viel mehr Lob und Wertschätzung gab es für den ganzen Kurs von ihrem Französischlehrer Christof Miszori, der Assistentin Laure Painchaud und auch vom neuen Oberbürgermeister Marc Weigel, der sich genau diesen Wettbewerb für seinen Antrittsbesuch in der Partnerstadt ausgesucht hatte.

In einigen Tagen wird bestimmt der Stolz auf die eigene Leistung überwiegen. Und auch die Freude darüber, neue Freundschaften knüpfen zu können, denn die Schülerinnen und Schüler waren in französischen Gastfamilien der Teilnehmer des Lycée Lamartine untergebracht.

Am Samstag, 15. September beim Gegenbesuch der französischen Schülerinnen und Schüler werden die Beiträge dieser beiden Gruppen auf dem Hambacher Schloss beim internationalen Festival „Hambach! Das DemokratieFestival“ zu sehen sein. Spätestens dann sollte es in diesem Drama auch ein Happy End geben.

By | 2018-07-08T08:40:49+00:00 8. Mai 2018|2018, Französisch|