"Japan im Klassenzimmer"

Seit dem Jahr 2002 veranstaltet das Generalkonsulat von Japan in Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Frankfurt e.V. (DJG) und der Vereinigung der Japanischen Unternehmen e.V., ebenfalls mit Sitz in Frankfurt, das Sonderprogramm „Japan im Klassenzimmer.“

Bereits im November 2013 fand diese Veranstaltung zum ersten Mal am Leibniz-Gymnasium statt. Knapp zweieinhalb Jahre später, am Dienstag, 21. Juni 2016, gab es ein Wiedersehn mit „Japan im Klassenzimmer.“ Auf Einladung der beiden Bilinguallehrer Corine Breton-Schaaf und Christof Miszori kamen als Vertreter des Generalkonsulats Frau Ayaka Fukuda, Vizekonsulin für Kultur und Öffentlichkeitsarbeit, und Herr Robert Horst, Senior Assistant als Gäste ans Leibniz-Gymnasium.

Nach der Begrüßung durch Schulleiter Rudolf Eyckmann stellten die beiden Referenten in einer anderthalbstündigen Veranstaltung den über sechzig interessierten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 bis 12 aktuelle wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Trends in Japan vor. Die beiden Referenten trafen dabei auf ein neugieriges Publikum. Die Leibnizianer stellten zahlreiche, zum Teil auch kritische, Fragen und erfuhren viel Neues beispielsweise über die Wertvorstellungen der japanischen Jugend oder auch über die extrem niedrigen Einwanderungsraten in das Land der aufgehenden Sonne. Im Kalenderjahr 2015 nahm Japan lediglich neun Einwanderer auf.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Veranstaltung haben darüber hinaus die Möglichkeit, am Aufsatzwettbewerb der Deutsch-Japanischen Gesellschaft
teilzunehmen. Den drei besten Autorinnen und Autoren winken jeweils zehn Tage Japanaufenthalt in den Osterferien 2017. Vor drei Jahren gelang das Kunststück der diesjährigen Abiturientin Ricarda Schwarzbart.

Neben dem bereits bestehenden Austausch mit der chinesischen Partnerstadt Quanzhou soll auch der Kontakt zum Japanischen Generalkonsulat gepflegt werden. „Diese Begegnungen mit Menschen uns ferner Kulturen sind wertvoll und bereichern nicht nur unser Schulleben, sondern auch die Persönlichkeit jedes einzelnen Schülers, der sich offen mit ihnen auseinander setzt.“ Mitorganisator Christof Miszori freut sich jedenfalls auf ein Wiedersehn mit den japanischen Gästen in naher Zukunft. (MSZ)