„Brauchte es Krieg, um den Frieden zu schätzen?“

Teilnahme am deutsch-französischen Schülerseminar in Trier und Verdun zum Ersten Weltkrieg

Miriam Rottmayer und Dominic Jost, zwei Schüler des bilingualen Gemeinschaftskundegrundkurses der MSS 11, hatten unter der Begleitung ihrer Lehrerin Frau Breton-Schaaf die Möglichkeit, an einem deutsch-französischen Seminar über den Ersten Weltkrieg mit Schwerpunkt auf der Schlacht von Verdun teilzunehmen. Das Motto des viertägigen Seminars vom 9. – 12. Mai in Trier und Verdun lautete "Brauchte es Krieg, um den Frieden zu schätzen?!".

In gemischten deutsch-französischen Gruppen wurde eine bilinguale Zeitung erstellt, deren thematische Grundlage ein Ausflug von Trier ins 180km entfernte Verdun bildete.

Der Besuch mehrerer Gedenkstätten – darunter deutsche und französische Friedhöfe, Gebeinhaus und Fort von Douaumont, Mémorial Verdun und das zerstörte Dorf Fleury -  sollte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Nachdenken anregen.
“Symbolisch legten wir eine rote Nelke auf Gräber beider Länder nieder,“ berichtet Dominic Jost. „Diese Farbe wurde gewählt, weil sie in beiden Flaggen auftaucht.“
Vor allem die harmonische Zusammenarbeit mit den französischen Nachbarn beeindruckte die beiden Leibnizianer.

Für Miriam Rottmayer bleibt das Seminar ein einmaliges Erlebnis. „Wir hoffen, dass auch in Zukunft Projekte dieser Art weitergeführt werden können und noch möglichst viele weitere Schülerinnen und Schüler diesen Geschichtsunterricht vor Ort erleben können.“