"Leben spenden macht Schule"

Insgesamt 152 freiwillige Spenderinnen und Spender des Leibniz-Gymnasiums haben sich bei der DKMS-Registrierungsaktion am Montag, 10.2.2014 in der kleinen Aula in die Kartei aufnehmen lassen.

Damit wurden unsere Erwartungen bei weitem übertroffen. Christof Miszori, Organisator der Veranstaltung, blickt aber schon nach vorne. „Unser Ziel ist es, alle zwei bis drei Jahre Oberstufenschülerinnen und -schüler, die mindestens siebzehn Jahre alt sind, für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) zu gewinnen.“

Die Veranstaltung wurde sehr kompetent von Herrn Martin Kott aus Tübingen moderiert und betreut. Er selbst ist über eine Freundin zur DKMS gekommen und organisiert seit einigen Jahren nun schon neue Registrierungsaktionen im Südwesten Deutschlands.

Bürgermeister Ingo Röthlingshöfer und Schulleiter Rudolf Eyckmann sprachen die Begrüßungsworte und freuten sich über die positive Resonanz der Aktion innerhalb der Schülerschaft.

Besonders beeindruckt zeigten sich die Oberstufenschülerinnen und -schüler vom Vortrag der Studentin Maresa Reiß, die sich mit Freundinnen in einer spontanen Aktion an der Universität Mannheim hat registrieren lassen und schon einige Monate später tatsächlich als Knochenmarkspenderin das Leben einer an Blutkrebs erkrankten Frau retten konnte.

 

„Auch wenn ich eine Spritzenphobie habe und die Vorstellung, was nun auf mich zukäme, durchaus beunruhigend war, habe ich keinen Moment gezögert, einem schwer erkrankten Menschen ein Stück Hoffnung zu geben“, so die Knochenmarkspenderin. Die Patientin konnte geheilt werden. Heute, gut zwei Jahre später, hat Maresa Reiß immer noch Briefkontakt mit ihr und freut sich auf ein persönliches Treffen.

Erfreulich war auch die große Bereitschaft der SV und des Sanitätsdienstes, bei der Registrierungsaktion gemeinsam mit Frau Monika Ritter und Herrn Christian Weidler als Helferinnen und Helfer zu agieren. Innerhalb von zweieinhalb Stunden konnten so alle Spenderinnen und Spender aufgenommen werden. Allen ein herzliches „Dankeschön“!

Christof Miszori